Dodge Dodge Ram 2500 Pickup

Dodge Ram 2500 Pickup gebraucht aus den USA importieren

Der Ram 2500 ist der Heavy-Duty-Pickup fuer alle, denen der 1500 zu wenig Nutzlast und Anhaengelast bietet. Auf dem US-Markt ist er in unzaehligen Konfigurationen unterwegs, vom schlichten Arbeitstier bis zum Leder-Kingpin mit Cummins-Diesel. USCar Trader vermittelt diese Fahrzeuge als unabhaengiger Partner fuer gebrauchte US-Modelle, ohne eigenen Bestand und ohne Aufschlag.

Dodge ram-2500-pickup – Gebrauchtwagen aus den USA
Foto: HJUdall · CC0 · Wikimedia Commons

Baujahre, Generationen, wichtige Änderungen

Historisch lief die schwere Baureihe unter der Marke Dodge, ab Modelljahr 2011 wurde Ram als eigene Marke ausgegliedert; aeltere Fahrzeuge tragen daher noch das Dodge-Logo. Die vierte Generation (2010-2018) etablierte die markante Ram-Front und die luftgefederte Hinterachse als Option. Die fuenfte Generation (ab 2019, Rahmen DT) brachte ein modernisiertes Interieur mit dem grossen Hochkant-Touchscreen, mehr Anhaengelast und deutlich verbesserte Materialqualitaet. Fuer 2020/2021 gab es Detailpflegen an Motoren und Assistenz.

Was unter der Haube steckt

Zwei Aggregate praegen den US-Bestand: der 6,4-Liter-HEMI-V8-Benziner mit rund 410 PS und kraeftigem Drehmoment sowie der 6,7-Liter-Cummins-Reihensechszylinder-Turbodiesel. Der Cummins leistet je nach Ausbaustufe etwa 370 bis 420 PS und liefert bis ueber 1.000 Nm, in der High-Output-Variante noch mehr. Gekoppelt sind die Motoren an eine Sechs- oder Achtgang-Automatik; der Diesel nutzt bei aelteren Baujahren die robuste 68RFE oder die Aisin-Automatik in schweren Ausfuehrungen. Zuschaltbarer Allrad mit Untersetzung ist die Regel, Hinterradantrieb die guenstigere Basis.

Ausstattungslinien und Varianten

Die Palette reicht von Tradesman und Big Horn ueber Laramie bis zu den Luxuslinien Longhorn und Limited, dazu die robuste Power-Wagon-Variante des Schwestermodells. Karosserieseitig gibt es Regular Cab, Crew Cab und den geraeumigen Mega Cab, kombiniert mit kurzer oder langer Ladeflaeche. Hochwertige Trims bieten belueftete Ledersitze, Panoramadach, Luftfederung und umfangreiche Anhaengerassistenz.

Der US-Gebrauchtmarkt

Das Angebot ist riesig, weil der 2500 in Nordamerika als Arbeits- und Zugfahrzeug massenhaft verkauft wird. Typisch sind Diesel-Exemplare mit hoeheren Laufleistungen, die dank Langlebigkeit dennoch gefragt sind, sowie jung gebrauchte Benziner aus privater Hand. Fahrzeuge aus dem Sonnenguertel sind oft rostarm, waehrend Trucks aus dem Norden Salzeinfluss zeigen koennen. Konkrete Preise bleiben hier aussen vor, da Motor, Kabine und Zustand stark streuen.

Lohnt sich der Import für Sie?

Der Ram 2500 lohnt fuer alle mit echtem Zugbedarf: Pferdeanhaenger, grosse Wohnwagen, Bootstrailer oder Baumaschinen. Auch Liebhaber des Cummins-Diesels, die einen langlebigen Antrieb mit gutmuetigem Drehmoment schaetzen, finden im US-Bestand mehr Auswahl als auf dem europaeischen Markt.

Technische Daten und Kennwerte

FahrzeugklasseHeavy-Duty-Pickup (3/4-Tonne)
KabinenvariantenRegular Cab, Crew Cab, Mega Cab
Benziner6,4-l-HEMI-V8, ca. 410 PS
Diesel6,7-l-Cummins-R6-Turbodiesel
Dieselleistungca. 370-420 PS je Stufe
Drehmoment Dieselbis ueber 1.000 Nm (HO mehr)
Getriebe6- oder 8-Gang-Automatik / Aisin
AntriebHeck- oder zuschaltbarer Allrad mit Untersetzung
Anhaengelastje nach Konfiguration mehrere Tonnen
Nutzlasthohe Zuladung (3/4-Tonnen-Klasse)
Hinterachseoptional Luftfederung
Laengeca. 5,8-6,6 m je nach Kabine/Pritsche
Leergewichtca. 3.000-3.500 kg
KraftstoffBenzin bzw. Diesel (mit AdBlue)
Relevante BaujahreGen 4 (2010-2018), Gen 5 (ab 2019)

Wie zuverlässig ist das Modell?

Der Cummins gilt als extrem langlebig, verlangt aber saubere Wartung von Kraftstofffilter, Injektoren und dem Abgassystem. Bekannt sind Themen rund um das EGR-Ventil, den DPF-Partikelfilter und die AdBlue-Dosierung, besonders bei viel Kurzstrecke. Beim HEMI-Benziner sollte man auf den Ventiltrieb (Lifter) und den Oelverbrauch achten. Die Automatik profitiert von regelmaessigem Oelwechsel. Fahrwerksseitig verschleissen Spurstangen und die vordere Lenkung (Death-Wobble-Thematik bei Solidachse) und sollten geprueft werden. Elektronik und Luftfederung sind auf Dichtheit und Fehlercodes zu kontrollieren.

Unterschiede USA und Europa

US-Trucks sind auf Meilen, US-Beleuchtung und teils andere Abgasnormen ausgelegt. Fuer die deutsche Zulassung sind die Fahrzeugklasse (oft N1 als Lkw ueber 3,5 t oder Pkw je nach Aufbau) und die daraus folgende Besteuerung sowie Fuehrerscheinfrage zu klaeren. Der Diesel benoetigt AdBlue; die Verfuegbarkeit ist unkritisch. Grosse Abmessungen erfordern Aufmerksamkeit bei Parkraum und Innenstadtnutzung.

So läuft der Import ab

Zunaechst waehlen Sie Motor, Kabine und Ausstattung. Es folgt der VIN- und Ursprungscheck zur Bestaetigung von Bauort und Historie. Der Kauf laeuft treuhaenderisch abgesichert, danach organisiert der Seetransport (meist RoRo wegen der Groesse) die Ueberfuehrung. Nach Ankunft folgen Verzollung, TUEV bzw. Einzelabnahme nach Paragraf 21 StVZO und die abschliessende Zulassung.

Einfuhrzoll, EUSt und Nebenkosten

Wichtig: Der Zollsatz hängt vom Herstellungsort ab; erst der VIN-Nachweis sichert den 0-%-Satz. Unabhängig davon gelten 19 % Einfuhrumsatzsteuer.

Beim als "neutral" eingestuften Ram 2500 haengt der Einfuhrzoll vom tatsaechlichen Herstellungsort ab, den die VIN belegt. Heavy-Duty-Ram werden ueberwiegend in Saltillo (Mexiko) gefertigt; der praeferenzielle 0-Prozent-Satz nach den EU-Verordnungen 2026/1455 und 2026/1461 gilt nur bei nachweisbarem US-Ursprung und Direkttransport, andernfalls greift der zolltarifliche Satz je Einreihung. Zusaetzlich faellt stets die Einfuhrumsatzsteuer von 19 Prozent an, getrennt berechnet auf Wert plus Zoll und Fracht. Hinzu kommen Transport, Umschlag und Abnahme. Als Vermittler erheben wir keine Marge.

Von der Umrüstung bis zur Zulassung

Fuer die Abnahme sind meist Anpassungen an Beleuchtung (Nebelschlussleuchte, orange Blinker, Lichteinstellung) noetig, dazu ein km-Tacho oder eine zugelassene Umschaltung. Bei Diesel sind Abgaswerte und ggf. Nachweise zum Partikelfilter relevant. Grosse Fahrzeuge koennen zusaetzliche Eintragungen (Anhaengelast, Gewichte) erfordern. Mit vorhandenen Datenblaettern verlaeuft die Pruefung zuegiger.

Checkliste für den US-Kauf

  • VIN mit Fahrzeug und Titel abgleichen
  • Carfax/AutoCheck auf Unfaelle und Titelstatus pruefen
  • Diesel: EGR, DPF und AdBlue-System auf Fehlercodes checken
  • Fahrwerk und Lenkung (Death Wobble) testen
  • Rahmen und Unterboden auf Korrosion pruefen
  • Service-/Oelwechselhistorie, besonders Getriebe
  • clean title statt Salvage/Rebuilt bevorzugen

Das fragen Käufer am häufigsten

HEMI-Benziner oder Cummins-Diesel?

Der Diesel bietet mehr Drehmoment, Zuglast und Langlebigkeit, der HEMI ist guenstiger in Anschaffung und Wartung. Wer schwer und viel zieht, faehrt mit dem Cummins meist besser.

Faellt beim Import immer Einfuhrumsatzsteuer an?

Ja, die 19 Prozent Einfuhrumsatzsteuer sind unabhaengig vom Zollsatz stets faellig und werden getrennt ausgewiesen.

Bekomme ich den 0-Prozent-Zoll auf den Ram 2500?

Nur bei nachweisbarem US-Ursprung. Viele HD-Ram kommen aus Mexiko, dann greift der regulaere Satz. Entscheidend ist die VIN-Pruefung.

Welcher Fuehrerschein ist noetig?

Das haengt vom zulaessigen Gesamtgewicht ab. Ueberschreitet der Truck 3,5 Tonnen, kann eine hoehere Fuehrerscheinklasse erforderlich sein.

Ist AdBlue in Europa problemlos zu bekommen?

Ja, AdBlue ist flaechendeckend verfuegbar; auf korrekte Dosierung und ein fehlerfreies System ist beim Kauf zu achten.

Wie transportiere ich so ein grosses Fahrzeug?

Wegen der Abmessungen erfolgt der Seetransport meist per RoRo; Container ist bei sehr grossen Kabinen oft ungeeignet.

Was ist der Death Wobble?

Ein Vibrationsphaenomen der Vorderachse bei Solidachs-Trucks. Verschlissene Lenkungsteile sind die Ursache; ein Check vor dem Kauf beugt vor.

Weitere Modelle finden Sie bei Dodge im Carhub. Verwandt sind der Dodge Ram 1500 Pickup, der Ford F-250 Super Duty und der Chevrolet Silverado 2500HD. Sehen Sie sich auch aktuelle Ram 2500 Angebote an.